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Mit über 15-jähriger Erfahrung: my-circus.de

Autor: Katja von Glinowiecki

GenZ, Wertewandel

Die Generation Z und der Arbeitsmarkt

Die Generation Z drängt auf den Arbeitsmarkt und mit sich bringt sie neue Werte und Vorstellungen vom Berufsleben. Dass sich hier einiges ändern muss, ist da gewiss. Aber wie tickt die jüngste Generation und wie müssen Berufe und Unternehmen aussehen, damit die neuen Arbeitnehmer:innen sich wohlfühlen?

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Wegweiser

So entscheidest du dich für den passenden Berufsweg

„Was soll nur aus mir werden?“ – Sicherlich hast auch du dir diese Frage schon ein- oder mehrmals gestellt. Und, ich gebe zu, die Beantwortung ist nicht einfach. Schließlich ist die Wahl des Berufs eine, die eine große Auswirkung auf dein weiteres Leben haben wird. Auch, wenn es natürlich jederzeit in Ordnung ist, deinen Beruf zu wechseln. Wie du bestenfalls mit dem Thema Berufswahl umgehst, erfährst du in diesem Beitrag.

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Bianca Witte

Podcast: Be wise, Be wild – wie wir routinierter mit Entscheidungen werden

Entscheidungen treffen wir täglich, mehrfach, bewusst und unbewusst.
Im Podcast ‚Be wise, be wild‘ spreche ich mit Bianca Witte über meine beruflichen Entscheidungen, die aber natürlich nie losgelöst von privaten Entscheidungen waren.

Für mich wichtigste Botschaft auch an meine Coachees: kein Fehler ist so schlecht, dass er nicht für irgendetwas gut ist. ODER Optimismus liegt immer im Sinne des Betrachters.

Hört gern rein! Als Gast bei Bianca Witte in ihrem Podcast ‚Be wise, Be wild‘ spreche ich über die Routinen, die ich nutze, um Entscheidungen zu treffen.

Zeitungsartikel

Was willst du denn mal werden?

Ich gebe keine Ratschläge und biete auch keine Therapien an. Ich sehe meine Aufgabe darin, Menschen zu motivieren, ihren individuellen Weg zu finden. Egal ob bei der Berufswahl, der Entscheidung zwischen Ausbildung oder Studium oder generell bei Fragen wie es im Leben weitergehen soll und Ziele erreichbar gemacht werden können.

So hat mich der Südkurier sehr treffend zitiert:

‚Wer seine Basiskompetenzen und seine Stärken kennt, hat bereits ein gutes Startkapital. Um nun wirklich fit für die Zukunft zu werden, sind Begeisterung und Passion entscheidend. Gute Noten spiegeln nicht unbedingt die wahren Interessen und Begabungen wider. Viel zentraler ist es, sich auf die Begriffe Selbstvertrauen, Motivation und Wertschätzung zu konzentrieren.‘

Zeitungsausschnitt

Taugen Eltern als Ratgeber bei der Berufswahl?

Unter anderem in den Online-Ausgaben der Zeit, der Süddeutschen Zeitung und der Berliner Morgenpost erschien ein Zitat von mir. Mit großer Wertschätzung an meine jungen Coachees und ihre Eltern gerichtet:

„Eltern sollten ihren Kindern vor allem zuhören, rät Katja von Glinowiecki. „Stellt offene Fragen und motiviert sie, ihren eigenen Weg mit Selbstvertrauen zu finden.“ Als freiberufliche Orientierungs-Coachin selbst mit einem bunten Lebenslauf ausgestattet, rät von Glinowiecki außerdem dazu, gelassen zu bleiben. „Der Weg ist ja nicht zu Ende, auch wenn man noch mal wechselt. Man gewinnt Erfahrung.“ – Absolut!

Gesichter Augen bunt

Interview: Ich bin so richtig wie ich bin!

Regelmäßig vergebe ich Stipendien an junge Erwachsene für meine Orientierungs-Coaching-Programme. Sich nach der Schule, vor oder während der Ausbildung oder des Studiums oder mit dem Berufsstart Unterstützung zu suchen, ist nicht abwegig, sondern goldrichtig.
Meine Coachee-Stipendiatin Anna-Lena gibt in einem Interview Einblicke wie sie die Gespräche und ihre Entwicklung beobachtet hat.
Als alleinerziehende Mutter mit abgeschlossenem Bachelor in Philosophie, Kulturreflexion und kultureller Praxis an der Universität Witten Herdecke und erstem Job stand sie vor der Entscheidung, wie es mit Master-Studium oder Karriereweg weitergehen soll.

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Gespräche lenken mit den 4W-Wunderworten

Schon wieder das Thema Feedback? Ja! Und es zeigt, wie wichtig es mir ist. Wenn wir ins Gespräch kommen, uns konstruktiv austauschen und uns gegenseitig zuhören – nur dann können wir verändern, bewegen und vorwärtskommen. Das funktioniert bei großen Herausforderungen in Politik und Wirtschaft genauso wie im persönlichen Format bei privaten Konflikten oder Gesprächen über deine berufliche Zukunft, zum Beispiel.

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lachende Frau mit Blumen im Haar

So gibst du wertschätzendes Feedback

Im meinem letzten Blog-Artikel habe ich bereits Tipps zum richtigen Feedback geben geteilt. Beim Wer? ging es darum, zu hinterfragen, wessen Feedback hilfreich für dich ist. Beim Wie? habe ich ein paar allgemeine Regeln für einen wertschätzenden Umgang notiert.

Jetzt fehlt noch das Was? sage ich oder besser: Wie formuliere ich meine Aussagen, damit mein Gegenüber mit meinem Feedback etwas anfangen kann.

Meine 6 gold-glänzenden Tipps für gutes Feedback

Ein wertvolles Feedback sollte für dich und dein Gegenüber mehr als eine reine Feststellung sein und auch keine bloße Kritik. Im Gegenteil. Denn eine direkte und schnelle Rückmeldung kann einen Konflikt sogar vermeiden und Missverständnisse gleich aus dem Weg räumen.

Mit Aussagen wie ‚die Infoveranstaltung war öde‘, ‚der Unterricht ist langweilig‘ oder ‚deine Antwort fand ich doof‘ äußerst du Kritik. Damit ändert sich aber noch nichts, denn Feedback braucht noch etwas mehr, um eine Veränderung zu erreichen.

1. Der passende Zeitpunkt

Hier ist gleich ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt. Der richtige Moment sollte zwischen zeitnah und nicht aufgezwungen gewählt sein. In beiden Extremen verliert Feedback sonst schnell seine Wirkung. Im besten Fall wirst du von deinem Gegenüber nach einer Rückmeldung gefragt. Dann ist es vollkommen in Ordnung, wenn du dir etwas Bedenkzeit nimmst, um dich auf ein Gespräch vorzubereiten. Das ist durchaus ein Vorteil!

2. Die Umgebung muss stimmen

Vorbereitung hilft dir sowohl den richtigen Zeitpunkt zu finden und nicht ad hoc etwas Unüberlegtes oder gar Verletzendes zu äußern. Um einen guten Rat zu geben, reicht es nicht, einfach nur deine Meinung zu sagen. Wenn du dich auf Feedback vorbereitest, solltest du darauf achten, dass ihr in einer passenden Umgebung reden könnt. Unter vier Augen und eine ruhige Atmosphäre sind das Beste. Oder kannst du in einem vollen Café oder in der Straßenbahn einen klaren Gedanken fassen?

3. Aus der Ich-Perspektive kommunizieren

Wenn es beim Feedback um Kritik geht, dann bitte konstruktiv. Also nachvollziehbar und konkret formulieren, worum es geht. Pauschale und allgemeine Aussagen werden überhört.

‚Die Veranstaltung war langweilig.‘ wird also kaum etwas verändern.

Beschreibe aus deiner Sicht, wie du dich gefühlt hast und was dir besser gefallen hätte. Der Fachbegriff hierfür ist: mit ICH-Botschaften kommunizieren.

‚Ich hatte den Eindruck, die Veranstaltung hat mir keine neuen Informationen gebracht, die ich mir aus der Ankündigung erhofft hatte.‘

Den Satz mit einem ICH anzufangen, fällt schwerer, als mit einem DU anzuklagen.

‚Ich habe beobachtet, dass…‘ kommt anders an als ein: ‚Du hast dies oder jenes getan.‘

4. Beschreiben statt bewerten

Diese Regel schützt vor verallgemeinerten Aussagen. Beschreibende Worte sind gleichzeitig neutral und bringen dein Gegenüber nicht in eine Verteidigungshaltung. Vielen Menschen fällt es schwer, von anderen auf Fehler aufmerksam gemacht zu werden und fühlen sich gekränkt, eingeschüchtert oder reagieren beleidigt. Sich für etwas zu rechtfertigen, blockiert uns für konstruktive Lösungen.

5. Lösungen und Perspektiven einbringen

Letztlich geht es beim Feedback darum, mit deinen Worten etwas zu verändern. Und du lässt dein Gegenüber mit der Veränderung nicht allein, sondern bietest einen anderen Blickwinkel an und möchtest dabei unterstützen. Das mindert den Druck bei deinem Gesprächspartner für alles allein verantwortlich zu sein. Hilfestellung gibst du mit deiner Sicht auf die Dinge, indem du dich vorbereitest und Vorschläge machst.

6. Die Rückmeldung auf Feedback

Gefragt ist kein Monolog, sondern nur im Dialog können Lösungen gefunden werden. Konflikte werden aus dem Weg geräumt, bevor sie zu schlechter Stimmung führen. Also hör dir an und frage gezielt nach, was dein Gegenüber denkt und vom Feedback annehmen möchte.

Mit diesen 6 Regeln wird es dir gelingen, deine Meinung wertschätzend und konstruktiv zu äußern. Was dein Gegenüber sich davon annimmt ist ihr*ihm überlassen. Probier es aus! Auch in vermeintlich unkritischen Situationen kannst du gutes Feedback-Geben testen.

Feedback Mund

So bekommst du wertvolles Feedback

Feedback wird oft mit ‚Kritik‘ gleichgesetzt, oder mit ihrer wertschätzenden Schwester ‚Lobhudelei‘. Eine andere Form der Interpretation von Feedback ist, die eigene ‚Meinung‘ zu sagen. Na, kommt dir das bekannt vor? Dann ist es ja gut, dass wir uns heute hier treffen!

Feedback ist in Wirklichkeit eine wertvolle Rückmeldung auf deine Wünsche und Befürchtungen – und damit eine echte Chance, die du auf folgende Art und Weise ergreifen kannst:

Bestimme das WER im Feedback

Ein Beispiel: Nehmen wir mal an, du stehst vor der Frage, ob du ein Semester im Ausland studieren solltest. Irgendwie eine tolle Idee, irgendwie ist es aber auch schwierig deinen Freundeskreis zu verlassen, deshalb würde es dir bei deiner Entscheidung helfen, zu hören was andere dazu sagen.

Du fragst also deine Eltern und ein paar nahe Verwandte. Und du bekommst deren Meinungen, ganz klar. Vielleicht haben sie Bedenken und Angst um dich. Vielleicht finden sie die Idee total toll und wollen dich unterstützen. Oder nichts davon, denn sie sind viel zu weit weg vom Thema und wissen überhaupt nicht, was ein paar Monate in einem anderen Land, an einer anderen Uni, in einer anderen Kultur für Herausforderungen mit sich bringen.

Wäre ein Feedback nicht viel nützlicher,

wenn du Leute fragst, die schon mal ein Auslandssemester absolviert haben? Du kannst z.B. in eine Beratungsstelle der Uni gehen, die solche Exchange- oder Erasmus-Programme anbieten. Dort bekommst du nicht nur Informationen, sondern triffst auf Leute, die wissen, wie du dich fühlst und dich und damit auch deine Ängste und Hoffnungen ernst nehmen.

Noch ein Beispiel: Du möchtest dir ein Jahr nach dem Abi gönnen und die Zeit für ein Praktikum in einem Unternehmen, das dir gefällt, nutzen. Deine Hoffnung ist, danach besser einschätzen zu können, ob ein Ausbildungsberuf oder ein Studium sinnvoller für dich ist.

Du besprichst das Thema jetzt mit deinen Freunden, die in einer ähnlichen Situation stecken. Hier bekommst du sicherlich wohlwollende Meinungen, von denen, die deine Idee grundsätzlich gut finden. Aber vielleicht hörst du auch kritische Stimmen von einigen anderen, die ein Praktikum als verlorene Zeit ansehen.

Beide Ansichten sind natürlich völlig okay,

denn sie spiegeln die Meinungen und Entscheidungen deiner Freunde wider – nur hilft es dir auch bei deiner eigenen Frage: „was ist das Richtige für mich?“

Sinnvoller wäre es, nach Mitarbeiter*innen im Unternehmen deiner Wahl zu suchen, die dir mehr über die Arbeit dort und die Aufgaben im Praktikum erzählen können. Gibt es Nachbarn, Freunde, Verwandte oder Eltern von Bekannten, die eventuell dort arbeiten? Die Personalabteilung, die Praktikumsplätze ausschreibt, ist ebenfalls eine gute Ansprechpartnerin. Mit ihr kannst du über berufliche Netzwerke wie xing und LinkedIn in Kontakt treten – oder du rufst sie einfach an! Noch besser kannst du deine Fragen an ehemalige oder derzeitige Praktikant*innen, die dort arbeiten, richten. Die meisten Menschen erzählen, wenn du sie danach fragst, wirklich gern über ihre persönlichen Erfahrungen. Mit Sicherheit hatten sie ganz ähnliche Gedanken wie du zu Beginn des Praktikums.

Diese Beispiele zeigen dir, dass Meinung nicht gleich Feedback ist.

Übrigens: Du selbst entscheidest nachher, ob und was vom Gesagten nützlich für dich ist!

Das WIE beim Feedback

Eine ‚Kunst für sich‘ heißt es, wenn über richtiges Feedback geben gesprochen wird. Dabei gibt es ein paar einfache Regeln, die wirklich immer und in jeder Kommunikation angewendet werden können.

Wenn du eine Nachricht empfängst, ist es immer gut, der anderen Person einen Vertrauensvorschuss zu geben. Vergewissere dich bei deinem Gegenüber, ob du die Nachricht richtig verstanden und interpretiert hast.

Die meisten Menschen wollen nicht verletzend sein. Es ist meist die eigene Interpretation, die kritische Bemerkungen schmerzen lassen.

Wenn du selbst Feedback gibst, kannst du dir drei einfache Fragen stellen, bevor du loslegst:

  • Stimmt es, was ich sage?
  • Besteht die Notwendigkeit, es zu sagen?
  • Habe ich es freundlich formuliert?

Und ehrlich, um das zu können, musst du kein mitfühlendes Rhetorik-As sein!

Die drei Fragen sind übrigens nicht von mir, sondern vom persischen Poeten Rumi und er hat sie schon im 13. Jahrhundert geschrieben: „Bevor du sprichst, lasse deine Worte durch drei Tore schreiten. Sind sie wahr? Sind sie notwendig? Sind sie freundlich?“ Ein nicht nur weiser, sondern nach wie vor aktueller Ratschlag, wie ich finde.

Möchtest du mehr über gutes Feedback erfahren, dann findest du hier im Blog demnächst weitere Tipps für das WIE?.

pink Batman

Vorbilder gestalten unseren Charakter

Ich liebe Biografien. Diese dicken Wälzer über das spannende Leben anderer zu lesen, fasziniert mich schon seit meiner Schulzeit. Die ist zwar schon etwas her und meine Protagonisten haben sich über die Jahre verändert, aber die Begeisterung dafür Lebenswege nachzulesen, ist bis heute ungebrochen. Ich las Nelson Mandela und Albert Schweitzer, Frida Kahlo und Simone de Beauvoir und habe dadurch viel über die Menschen, die Vergangenheit und fremde Länder gelernt. Heute interessieren mich Persönlichkeiten, die mir in Generation und Denken viel näher sind, wie etwa Steve Jobs oder Michelle Obama.

Was alle gemeinsam haben: sie waren auf eine bestimmte Weise meine Vorbilder. Manchmal sogar Idole, die mich durch ihre Talente, ihr Charisma, ihre Taten, ihre Erfolge, ihre Worte angespornt haben. Von allen wollte ich etwas lernen. Heute folgen wir Youtubern und liken Menschen auf Instagram, die uns in irgendeiner Weise beeindrucken.

Wer eignet sich als Vorbild?

Per Definition ist ein Vorbild ein Mensch, zu dem man aufschaut und mit dem man sich identifiziert. Vorbilder stehen für Verhaltensweisen, Eigenschaften oder Einstellungen, die wir selbst nachahmen oder auf unsere Art kopieren wollen. Alle Menschen tun das. Zuerst sind unsere Vorbilder Mama, Papa, unsere Großeltern, oder ältere Geschwister. Wir lernen von ihnen soziale Verhaltensweisen, übernehmen ihre Werte und werden von ihren Charakteren geprägt.

Später suchen wir uns Persönlichkeiten, die wir bewundern und nacheifern möchten. Wir adaptieren deren Denk- und Verhaltensweisen und erziehen uns mit ihnen ein Stück weit selbst. Einige Beispiele für Vorbilder aus Sport, Unternehmertum, Politik und berühmte Persönlichkeiten sind:

      • Malaika Mihambo, sie steht für sportlichen Ehrgeiz.
      • Elon Musk repräsentiert mutiges Unternehmertum.
      • Amal Clooney vertritt soziale Gerechtigkeit.
      • Angela Merkel verkörpert für viele Einfluss und Macht.
      • Greta Thunberg ist kämpferisch, ehrlich und direkt.
      • Andy Warhol ist auch heute noch das Gesicht der Kreativität.
      • Pippi Langstrumpf lebt ewig, unabhängig und selbstbestimmt.

Vorbilder geben uns Orientierung und Sicherheit

Unsere Welt steckt in vielen Krisen – Konflikte, Klimaerwärmung, Pandemien, soziale Ungerechtigkeit. Wir alle wünschen uns Sicherheit und suchen eine Richtung, die wir unserem Leben geben können. Wir orientieren uns an Idolen, die uns inspirieren, wie wir uns selbst verhalten sollten.

Vorbilder motivieren

Positive Beispiele spornen uns an. Ziele, Träume, Wünsche werden durch das Vorleben von Vorbildern konkreter und erreichbarer. Sie zeigen uns, dass sie es geschafft haben. Das motiviert, dran zu bleiben, an sich zu glauben und durchzuhalten.

Echte und schlechte Vorbilder

Oft ertappe ich mich dabei, dass ich meinen Kindern sage, sie sollen gute Vorbilder sein. Was ich damit meine ist, dass sie Werte und Eigenschaften ausleben sollen, die mit einem positiven Verhalten besetzt sind. Aber auch schlechte Vorbilder können eine positive Wirkung auf unser Verhalten haben. Was wie ein Widerspruch klingt, bewirkt aber, dass wir Eigenschaften, die solche Menschen verkörpern, abstoßend finden und wir auf keinen Fall so sein wollen.

Es macht also Sinn unterschiedliche Vorbilder zu haben, an denen wir uns orientieren können. Auch wenn ich um den Wert aller Vorbilder weiß, kann ich nicht umhin meine Kinder dazu erziehen, bitte keine schlechten Vorbilder zu werden.

Vorbilder suchen

Die Personen, die uns begeistern, sind abhängig von der Situation, in der wir stecken und den Zielen, auf die wir hinstreben. Deswegen verrät die Wahl der Vorbilder viel über unsere aktuelle Lebensphase, unseren Charakter und auch über unsere Träume und Wünsche.

Vorbilder ändern sich, weil wir uns entwickeln. Für mich war und ist mein Opa mein prägendstes Vorbild. Seine ruhige, genaue Art, seine Geduld und sein ansteckendes Lachen begleiten mich bis heute. Gerade in der letzten Zeit, zwischen Arbeit, Home-Schooling und Haushalt, war er ein fester Orientierungspunkt, damit mir nicht der Geduldsfaden riss. Neue Vorbilder, die mich begeistern und inspirieren, finde ich momentan in starken Frauen, denen Beruf, Familie und ein selbstbestimmtes Leben wichtig sind. Denn das sind die Werte, die mir in meiner Situation am meisten am Herzen liegen. Ein ideales Vorbild ist für mich deshalb Michelle Obama. Ihre Biografie zu lesen, verwandelte meine Bewunderung in Begeisterung. Sie ist mein Vorbild, weil sie hart für ihren Erfolg gearbeitet hat, aber nicht perfekt ist. Sie macht Fehler und hat Schwächen – so wie ich.

In meiner Begeisterung habe ich sogar noch das Hörbuch, im Original gehört, dass von Michelle Obama selbst gelesen wurde – und hatte das Gefühl mein Vorbild steht greifbar neben mir.

Vorbilder finden

Jetzt fragst du dich vielleicht, wie und wo du deine Vorbilder finden kannst. Schau dich aufmerksam in deinem Umfeld um. Gibt es einen Nachbarn, der dich beeindruckt, oder hattest du eine Lehrerin, die besonders empathisch und motiviert mit dir gearbeitet hat? Bewunderst du einen Freund oder gibt es eine Tante, die eine Eigenschaft hat, die du auch gerne hättest?

Wer sind die Menschen, die dich begeistern? Was genau findest du toll an dieser Person? Welche ein bis drei Eigenschaften hättest du auch gern? Vorbilder verkörpern, wie wir selbst gern wären und wir, die Lernenden, haben bereits die Anlage in uns, dass wir werden können wie sie. Mit dem Beobachten von anderen und einer Portion Selbstreflexion lernen wir von unseren Vorbildern. Wir können Verhaltensweisen adaptieren, daran wachsen und sie auf unsere eigene Art und Weise leben.

 

Und der Grund, warum du unbedingt Biografien lesen solltest ist: je mehr wir über unsere Vorbilder wissen, umso mehr können wir uns mit ihnen identifizieren.

 

Schreib mir, welche Vorbilder dich begleiten. Für mich werden es noch eine Weile Michelle Obama und natürlich mein Großvater sein.

Banane

Nimm deinen Karriereplan nicht zu ernst

Ein Karriereplan? Brauche ich den heute noch? Die meisten Karrieren um dich herum verlaufen bei genauerer Betrachtung alles andere als gerade und nach Plan. Zickzack-Kurse, Lücken im Lebenslauf, Studienabbrüche, verschiedene Wechsel und Umbrüche im Leben gehören heute dazu. Noch nie hat sich das Leben so schnell geändert wie heute. Ständig gibt es neue Möglichkeiten und immer wieder passiert irgendwas, das am Ende auch deine persönlichen Pläne beeinflusst.

Und gerade deshalb hilft es, einen Plan zu schmieden. Klingt paradox? Das kommt in meinen Gesprächen mit Coachees öfter mal vor. Deshalb lass es mich erklären: Ein Plan klingt wie ein unflexibles, auf Leistung getrimmtes Etwas, das dich Schritt auf Tritt unter Druck setzt. Aber so definieren wir ihn nicht mehr. Wir lockern ihn und nehmen ihm den Ernst, weil er letztendlich nur einen einzigen Zweck erfüllen muss: dir dabei helfen, die Richtung nicht aus dem Auge zu verlieren.

Dein privater Karriereplan

Ein Karriereplan gibt also vor allem Orientierung und er hilft dir, berufliche Ziele zu überdenken und zu visualisieren. Karriere hat weniger mit Glück oder Zufall zu tun und viel mehr damit, das eigene Ziel im Blick zu halten. Damit dir das leichter gelingt, gebe ich dir hier ein paar Tipps:

In Alternativen denken und diese üben!

Übe, dir Ereignisse vorzustellen, die dir dazwischen kommen könnten. Und? Was kann alles passieren? Vielleicht eine Trennung? Oder das Land, in dem du studieren willst, will aus der EU austreten? Überlege, ob sich schon irgendwo was ankündigt und lass die Dinge auf dem Teppich! Also mal dir nicht unnötig schlimme Szenarien aus, sondern überlege sachlich, nach Wahrscheinlichkeit und verschließe vor ihnen nicht deine Augen.

Danach wird es wieder lustiger, denn jetzt lässt du dir Ausweichpläne einfallen. Das ist wichtig, denn jetzt siehst du die Dinge viel klarer, als wenn du erst mal emotional in der Situation steckst.
Diese Übung macht dich übrigens nicht zum Pessimismus-Profi, sondern du übst, Probleme besser vorherzusehen (und zu vermeiden). Herausforderungen, die eine Entscheidung von dir fordern, wird es unweigerlich im Leben geben. Selbst mit Plänen! Das Ziel ist, dass du flexibel und selbstsicher auf Überraschungen reagieren kannst. Du wirst sehen, diese Übung erweitert nicht nur deine eigene Perspektive, sondern sie gibt dir auch vorausschauende Sicherheit. Wenn, wie immer, du regelmäßig übst.

Plan vs. Realitaet

Tipps für deine Karriere Checkliste

Überlege und notiere (!) dir die Antworten zu den folgenden Fragen. Denke ein paar Tage später nochmal darüber nach und überprüfe, ob deine Antworten immer noch zu dir passen:

  • Welche Rolle darf Arbeit in deinem Leben spielen?
  • Welche Prioritäten setzt du für Familie, Freunde, Arbeit und Freizeit?
  • Welche Themen und Leidenschaften liegen dir – was sagt dein Bauchgefühl?
  • Kennst du deine Stärken und weißt du, bei welchen Aufgaben und Themen du sie einsetzen kannst?
  • Welche Berufe oder Karriereoptionen kennst du, bei denen du deine Stärken einsetzen kannst?
  • Spreche mit Freunden, Mentoren (oder Vorbildern), einem Coach über deine Ideen.

Im nächsten Schritt – nach den Vorüberlegungen – kannst du dich der Planung und auch gleich der Umsetzung zuwenden:

  • Welche Optionen kannst du aus deinen Vorüberlegungen konkret ablesen?
  • Was ist dein Wunschziel und welche Lücken siehst du zum jetzigen Zeitpunkt?
  • Reflektiere deine Schritte mit deinen Freunden, deinem Umfeld.
  • Wie kannst du dein Netzwerk für weitere Recherchen nutzen, hast du schon Kontakte, die du nutzen kannst?
  • Welche Messen, Kongresse, Events oder andere Ressourcen kannst du nutzen, um fehlende Informationen zu sammeln (auch social media Kanäle oder Online-Veranstaltungen bieten vielfältige Recherchemöglichkeiten)?

Aber nun kommt der wichtigste Tipp:

Fang einfach an, es könnte ja gut werden!

Der einzige Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und denen, die ihre Ziele nicht erreichen, besteht darin, dass sie nicht bereit sind, den ersten Schritt zu gehen. Sie haben Angst davor, auf zu viel zu verzichten, flexibel bleiben zu müssen, oder die Motivation zu verlieren. In meinem Coaching-Alltag begegnen mir sehr viele junge Menschen, die davon ausgehen, dass sie sich für nur einen einzigen Weg entscheiden müssten. In Wirklichkeit gibt es aber nur ein klares Ziel und viele verschnörkelte und spannende Wege dorthin.

Wege entstehen, wenn man sie geht!

Und dazu gehört der erste Schritt! Trau Dich!

Wichtiger als ein guter Karriereplan ist es, im Jetzt zu denken. Herauszufinden, was du in der Ausbildung oder im Studium eigentlich LERNEN willst. Dinge auszuprobieren. Fehler zu machen und danach ein ordentliches Stück schlauer zu sein. Die eigenen Stärken besser kennenzulernen. Und dich regelmäßig zu fragen, ob dein Ziel noch das richtige ist. Wechsel sind nämlich immer möglich.

Ich persönlich liebe Umwege. Wenn man sie erst mal akzeptiert, kann man sich so schön auf ihnen umsehen und dabei die Welt entdecken. Wenigstens das habe ich mit John Lennon gemeinsam, denn er hat mal gesagt: ‚Leben ist das, was passiert, wenn man gerade andere Pläne schmiedet.‘

Glühlampe, roter Hintergrund

So hältst du deine guten Vorsätze im neuen Jahr auch durch

Wurdest du letzte Woche auch ständig mit der Frage bombardiert, was deine guten Vorsätze und Ziele für das neue Jahr sind?
Ich selbst gehörte eher zu den inkonsequenten Menschen, wenn es um gute Vorsätze, schlechte Gewohnheiten und neue Ziele ging und brauchte daher eine zuverlässige Methode, die meine Motivation stärkt. Genau diese Methode beschreibe ich dir hier. Sie besteht aus drei einfachen Schritten, die dich (und mich) dabei unterstützten gute Vorsätze durchzuhalten und neue Ziele zu erreichen.

Der Schlüssel heißt: Eigenmotivation

Schön wäre es, wenn es ein Rezept geben würde, dass immer und auf lange Sicht gelingt. Aber so unterschiedlich wir Menschen sind, so anders funktioniert die Eigenmotivation – deshalb ist es wichtig und gut, dass du in allen Schritten deiner Intuition vertraust. Du weißt am besten, was bei dir funktioniert und was nicht.
Die folgenden Schritte geben dir den Rahmen vor:

Die drei Schritte: 1. Starten 2. Stoppen 3. Weitermachen

Schritt 1.

Starten. Schreibe dir eine Liste mit allen Vorsätzen und Zielen, die du im neuen Jahr erreichen möchtest. Danach schreibst du neben jedes Vorhaben auf, was genau du brauchst, um es in die Tat umzusetzen – also den Weg dorthin. Wenn du beispielsweise als Ziel aufschreibst, im neuen Jahr mehr Joggen zu gehen, könnte folgendes auf deiner Liste stehen:

Ziel: Einmal die Woche joggen
Weg: eine gute Regenjacke, Mittwochmorgen frei halten, ….

Du merkst schon, ich mag Listen. Denn die geben uns beim Anschauen und Abarbeiten eine direkte und neutrale Rückmeldung, wie wir uns anstellen. Sie zeigen, was wir schon geschafft haben und wo wir noch eine Lösung brauchen. Und gleichzeitig sind Listen Motivationshilfen, denn jeder kleine Haken, den wir hinter erledigte Aufgaben setzten, verschafft uns einen positiven Energieschub.

Schritt 2.

Stoppen. Schreibe jetzt eine zweite Liste mit allen Aktivitäten und schlechten Gewohnheiten, die du NICHT mit ins neue Jahr nehmen möchtest.

Wie du selbst schon lange weißt, ist das Leben nicht nur rosig und erfolgreich. Das gilt natürlich für uns alle. Aber es gibt zwei unterschiedliche Umgangsweisen mit Herausforderungen und Schwierigkeiten: Es gibt Menschen, die ihre Ziele aufgeben, oder andere für das Scheitern von Vorhaben verantwortlich machen. Und es gibt Menschen, die ihren Anteil an den Situationen analysieren und aus ihren Fehlern und Misserfolgen lernen wollen. Denn um neue Ziele zu erreichen, müssen wir die ein oder andere alte Gewohnheit aufgeben, die uns bremst. Mit der dieser zweiten Liste wirst du den Zusammenhang zu deinen Zielen entdecken. Zum Beispiel:

Schlechte Gewohnheit: morgens nicht aus dem Bett kommen
Grund: abends länger am Handy als geplant, schwere Themen vor dem Schlafen gehen besprechen

Genau dieses Vorgehen, dass du deine Gewohnheiten und damit deine Eigenverantwortung ins Spiel bringst, macht dich zu einem Menschen, der seine Ziele erreicht.

Schritt 3.

Weitermachen. Diese Liste fertigst du an, nachdem du mindestens eine Woche versucht hast deine Ziele in die Tat umzusetzen. Notiere hier die Dinge, die du derzeit tust, von denen du aber der Meinung bist, dass sie dir nicht gut tun. Diese Liste dient als Korrektiv, denn meistens ist es so, dass unsere guten Vorsätze deshalb nicht zu nachhaltigen Veränderungen führen, weil wir sie als fix und unveränderbar auffassen. Das heißt nicht, dass du deine Ziele durchstreichst, sondern sie an manchen Stellen der Realität anpasst und dadurch leicht veränderst.

 

Um das Beste aus diesen drei Schritten zu machen, ist es sinnvoll den Prozess dahinter als wichtigen Bestandteil zu sehen. Fast alles im Leben und eben auch die guten Vorsätze sind kein Schalter, den du einfach mal betätigst, sondern ein Prozess, den du in Gang setzt und der nicht immer nach einem vorgefassten Plan läuft. Das einzig wichtige ist: dass in diesem Prozess die Richtung stimmt, nämlich hin zu deinem Ziel. Welche Hindernisse sich dir in den Weg stellen und welche ungeahnten Konsequenzen dir begegnen erfährst du erst wenn du dich auf deinen Weg begibst und dir mit dem System Brücken baust.

Ich wünsche dir gutes Gelingen beim Erreichen deiner Ziele und freue mich, wenn du deine Erlebnisse mit mir teilen möchtest. Schreib mir gern eine Mail.

Ein Walross mit Sprechblase

Gewinne mehr Selbstvertrauen durch Sprache

Selbstvertrauen ist eine mentale Stärke, die sich trainieren lässt. Es geht um das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Kräfte.

Um das Vertrauen in sich selbst zu stärken, versucht mal Eure Sprache und Aussagen zu analysieren. Gesundes Selbstvertrauen basiert auf einer positiven Sprache. Mangelndes Selbstvertrauen wird durch negative Formulierungen nach außen getragen.

Ein Beispiel? Bitte sehr:

Statt ‚Ich kann das sowieso nicht!‘ sagt Ihr Euch: ‚Ich will es gerne lernen!‘

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Katja von Glinowiecki

Ich erkläre dir genau, was beim Coaching passiert. Was du erwarten kannst. Und auch was ich von dir erwarte. Alle Fragen rund ums Coaching deinerseits können geklärt werden.

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